Lokalanästhesie, wenn die Zähne schlafen.

 

Die Kinder sollen die Behandlung bei uns möglichst schmerzfrei erleben. Deshalb ist bei vielen Eingriffen die Betäubung des zu behandelnden Zahnes notwendig. Unsere Betäubungsmittel wirken sehr schnell: schon nach einer halben Minute nach Setzen der Betäubungsspritze kann die Behandlung beginnen. Die Wirkungsdauer ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Als Faustregel gilt: die Kinder sollten 1-2 Stunden nach der Behandlung nichts essen.

Da das taube Gefühl für Kinder fremd ist, beschäftigen sie sich oft sehr intensiv damit und probieren unentwegt, wie stark sie schmerzfrei zubeißen können. Die Eltern sollten deshalb darauf achten, dass sich das Kind nach der Behandlung nicht auf die Lippe beißt.

Häufig sind Kinder bei der ersten Betäubung von dem Taubheitsgefühl so sehr irritiert, dass sie dieses Gefühl mit "es tut weh" umschreiben. Die Eltern erklären dann am besten ihrem Kind, dass Zähne sowie Lippe jetzt schlafen

Oberflächenanästhesie - unsere "Zahnmarmelade"
Durch Auftragen eines nach Frucht schmeckenden Gels wird die Mundschleimhaut an derjenigen Stelle unempfindlich gemacht, an der der Einstich für die Zahnbetäubung erfolgen soll. Durch diese Oberflächenanästhesie wird dem Kind also der spitze Einstichschmerz genommen; es soll nur noch den Druck spüren, der durch den Flüssigkeitseintritt im Gewebe entsteht

Lokalanästhesie im Oberkiefer
(sog. Infiltrationsanästhesie) - unser "Schlafwasser" Zur Schmerzausschaltung im Oberkiefer muß eine dosierte Menge Lokalanästhetikum langsam in die Schleimhaut des zu behandelnden Zahnes gespritzt werden. Da die Dosis vom Körpergewicht abhängig ist, kann nur eine begrenzte Anzahl von Zähnen betäubt und damit im Laufe einer Sitzung nur ein Teilbereich des Gebisses behandelt werden.

Lokalanästhesie im Unterkiefer
( sog. Leitungsanästhesie) - unser SchlafwasserBetäubungen im Unterkiefer sind technisch schwieriger durchzuführen. Deshalb behandeln wir immer zuerst die Zähne im Oberkiefer und führen so das Kind schrittweise an schwierigere Situationen heran. Um eine Verletzung bei eventueller Unruhe des Kindes während der Betäubung zu verhindern, setzen wir im Unterkiefer immer einen Mundöffner (unsere "Gummifinger") ein, auf den das Kind seine Zähne stützen kann.

 

 

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