Angstpatienten

 

Mehr und mehr Angstpatienten suchen nach einem Zahnarzt, der ihren Erwartungen gerecht wird.Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, die nicht immer nur mit dem Zahnarzt zu tun hatten, sind oft die Ursache für eine übergroße Angst vor der zahnärztlichen Behandlung.Es hat es sich herausgestellt, dass Angstpatienten die teilweise Jahre oder gar Jahrzehnte nicht oder nur im äußersten Notfall zum Zahnarzt gegangen waren, gar keine konkrete Vorstellung von einer modernen und entspannten Behandlung haben.

Die erste Hürde ist für den Angstpatienten in der Regel schon das Vereinbaren eines Termins. Die Sorge ausgelacht zu werden und das Schamgefühl "seine kaputten Zähne zeigen zu müssen" scheinen vielen Menschen als unüberwindliches Hindernis. Um dem ersten Kennenlernen den Erwartungsdruck zu nehmen, ist es für den Phobiker und den Behandler wichtig, dass man sich schon bei der Terminvergabe als Angstpatient zu erkennen gibt.

Dann kann der erste Tag als reiner Besprechungstermin geplant werden, so dass der Patient die Gelegenheit erhält die Praxis und den Zahnarzt kennen zu lernen. Ein erster Kontakt kann auch per E-Mail hergestellt werden, denn selbst der Griff zum Telefon kann schon zur großen Belastungsprobe für den Mut des Patienten werden.

Nur wenn der Patient einverstanden ist, kann dann auch schon mal ein erster Blick in den Mund geworfen und/oder eine Röntgenaufnahme erstellt werden.Nachdem die notwendigen Befunde erhoben worden sind, wird dann gemeinsam der Behandlungsplan erstellt, bei dem festgelegt wird welche einzelnen Arbeitsschritte notwendig sind und welchen Zeitraum die Behandlung voraussichtlich einnehmen wird.

Auch dabei kann der Patient mitentscheiden, ob lieber mehrere kurze Termine oder weniger dafür aber längere Termine gewünscht werden.Wichtig ist es, dass der Patient über alle Schritte und auch über die möglichen Kosten der Behandlung informiert wird, damit er sein Einverständnis geben kann.

Der Zahnarzt ist dann auch gehalten sich daran zu halten, denn für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist Vertrauen in das Einhalten von Absprachen von großer Bedeutung. Zusätzlich hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn eine bestimmte "Signalsprache" vereinbart wird, die es dem Patienten ermöglicht auch während der Behandlung die Kontrolle zu behalten.

 

 

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