Glossar = der zahnmedizinischen Fachausdrücke

 

  • AmalgamLegierung aus Quecksilber und anderen Metallen.Silberamalgam wird seit vielen Jahren als zahnärztliches Füllungsmaterial verwendet.
  • AbszessAkute Vereiterung. Meist mit starker Schwellung, evtl. auch Fieber verbunden. Sofortmaßnahme: Kühlen! Möglichst bald einem Zahnarzt vorstellen.
  • Bakterien Eine Form von Mikroorganismen. Auslöser von Parodontitis und Karies.
  • Bleichung (Bleaching) Maßnahme zur Aufhellung der Zähne. Kann nicht durch Zahnpasten, sondern effektiv nur vom Zahnarzt durchgeführt werden. Wird von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht bezahlt.
  • Brücke Festsitzender Zahnersatz zum Ersatz fehlender Zähne.
  • Endodontie Die Wurzelbehandlung· EntzündungAbwehrreaktion des Körpers auf Mikroorganismen oder Verletzungen. Ist bei akuten Entzündungen meist mit Schmerzen, Rötung und Schwellung verbunden. Chronische Entzündungen können dagegen auch schmerzfrei verlaufen, sollten aber trotzdem behandelt werden!
  • Ernährung Falsche Ernährung ist die Hauptursache von Karies.
  • Fluorid natürlicher Nahrungsbestandteil mit kariesvorbeugender Wirkung. Ist in Deutschland in zu geringer Form in der Nahrung enthalten, so dass man über fluorediertes Kochsalz oder Fluoridtabletten den Bedarf decken sollte. Gute Zahnpasten enthalten ebenfalls Fluorid.
  • Füllung Um ein "Loch" im Zahn zu verschließen, werden spezielle Füllungsmaterialien eingebracht. Man unterscheidet plastische Füllungsmaterialien, die im Munde aushärten von den Einlagefüllungen, die eingeklebt werden müssen.
  • Inlay Einlagefüllung, Gussfüllung aus Gold oder Keramik. Wird meist in einem zahntechnischen Labor wie festsitzender Zahnersatz über einen Abdruck hergestellt und in den Zahn eingeklebt.
  • Implantat Eine künstliche Zahnwurzel, die in einer kleinen Operation in den Kiefer eingesetzt wird. Da gesetzliche Krankenkassen weder Implantate noch die weitere prothetische Versorgung bezahlen, ist es eine sehr teure Angelegenheit. Voraussetzung ist eine gute Allgemeingesundheit, perfekte Mundhygiene und vor allem ein ausreichend breiter Kiefer, damit die Implantate fest im Knochen einheilen können. Aber auch dann sind Abstoßungsreaktionen des Körpers nicht auszuschließen.
  • Karies Zahnfäule. Bakterien bilden mit Hilfe von Zucker zahnzerfressende Säuren, die letztlich ein "Loch" im Zahn bilden.
  • KieferKnochen, in dem die Zähne verankert sind. Der Oberkiefer ist fest mit dem Schädel verbunden, der Unterkiefer über das Kiefergelenk beweglich.
  • Kiefergelenk Verbindet den Unterkiefer mit dem Schädel. Brüche des Kiefergelenkes sollten schnell von einem Kieferchirurg behandelt werden. Chronische Kiefergelenkerkrankungen (z. B. Gelenksknacken) sollte man seinem Zahnarzt vorstellen·
  • Kieferorthopäde Er sorgt für korrekte Zahnstellung und Kieferwachstum. Im Gegensatz zu Orthopäden sind Kieferorthopäden jedoch nicht auf Kiefergelenkserkrankungen spezialisiert, letztere werden meist von den Allgemeinzahnärzten behandelt.
  • Krankenkasse Es gibt die gesetzlichen und private Krankenkassen.Die gesetzlichen Krankenkassen haben einen festgelegten und etwas reduzierten Leistungsumfang.
  • Krone Wenn die natürliche Zahnkrone so weit beschädigt ist, dass sie durch eine Füllung nicht mehr zu erhalten ist, sollte man eine künstliche Krone herstellen, um den Zahn noch zu retten.
  • Mikroorganismen Bakterien, Pilze und Viren. Sie sind Auslöser der meisten Zahnerkrankungen
  • Modellgußprothese Art der herausnehmbaren Teilprothese, die sich mit Klammern oder Kronen (besonders Teleskopkronen) an noch festen Zähnen verankert.
  • Nachblutung vor allem nach Zahnextraktionen oder anderen chirurgischen Eingriffen. Grundregel: NIE spülen, sondern auf einen festen Tupfer oder ein fest aufgerolltes frisches Taschentuch beißen. Kommt die Blutung nicht nach einer halben bis dreiviertel Stunde zum Stillstand, sollte man seinen Zahnarzt oder ggf. den Notdienst kontaktieren!
  • Narkose Nicht zu verwechseln mit der üblicherweise beim Zahnarzt angewendeten örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie).Eine Vollnarkose hat ein unangemessen hohes Komplikationsrisiko, so dass sie für Zahnbehandlungen im allgemeinen nur dann verwendet wird, wenn die örtliche Betäubung nicht angewendet werden kann (z. B. in der Behandlung geistig schwer behinderter Patienten). Diffizile zahnerhaltende oder prothetische Maßnahmen werden unter Vollnarkose im allgemeinen nicht gemacht, so dass die Behandlung sich oft auf umfangreiche Zahnextraktionen beschränkt.
  • NotdienstManchmal wird es dringend: Plan 2004
  • Parodontitis Entzündung des Zahnhalteapparates ("Parodontose"). Ist meist mit blutenden Zahnfleischtaschen, Mundgeruch und evtl. Zahnlockerung verbunden. Ursache sind Zahnstein und Zahnbeläge.
  • Plaqueweiche bakterielle Zahnbeläge, die man durch Putzen entfernen kann. Wenn sie verkalken, entsteht Zahnstein. Plaque ist die Hauptursache von Karies und Parodontitis.
  • Plombe Laienausdruck für Füllung
  • Prophylaxe Vorbeugung gegen Krankheiten.
  • Prothesehe rausnehmbarer Zahnersatz. Entweder als Totalprothese (Vollprothese) oder als Teilprothese, wenn im Kiefer noch feste Zähne vorhanden sind.
  • Pulpa Zahnmark oder der "Nerv" des Zahnes. Sie befindet sich im Zahninneren, dem Markraum oder Wurzelkanal. Wenn sie entzündet oder abgestorben ist, kann es sehr starke Zahnschmerzen geben. Man kann versuchen, den Zahn dann durch eine Wurzelkanalbehandlung zu erhalten.
  • Rezession entzündungsfreier Rückgang des Zahnfleisches. Mitursache ist oft eine falsche, zu kräftige Putztechnik.
  • Teilkrone zahnschonende Variante einer Krone, in der Regel aus Gold. Hier wird im Gegensatz zur Krone nur die Kaufläche des Zahnes bedeckt.
  • Teilprothese herausnehmbare Prothese, wenn noch feste Zähne im Kiefer sind. Verankerung an den Zähnen mit Kronen oder Klammern.Als dauerhafte Versorgung in Form der Modellgussprothese.
  • Teleskopkrone sehr gutes Verankerungselement für Modellgussprothesen.
  • Veneer Eine dünne keramische Schale, die zur Korrektur der Zahnform oder -stellung oder von Verfärbungen auf einen intakten Zahn aufgeklebt wird.
  • Verblendung Zahnfarbene Beschichtung von Metallkronen aus Keramik oder Kunststoff. Im Gegensatz zu Vollkeramikkronen in der Regel auf die sichtbare Seite eines Zahnes begrenzt.
  • Weisheitszahn Der letzte (achte) Zahn in der Zahnreihe. Sollte im Alter von 16 - 20 Jahren erscheinen. Wenn sie regelrecht in der Zahnreihe stehen, können sie meist belassen werden. Oft bleiben sie jedoch im Kiefer liegen oder erscheinen nur unvollständig, weil der Kiefer zu klein ist. Dann ist die Entfernung, bevorzugt im jungen Erwachsenenalter, dringend zu empfehlen.
  • Wurzelbehandlung Versuch der Zahnerhaltung, wenn die Zahnpulpa entzündet oder abgestorben ist. Leider führt sie nicht immer zum Erfolg. Dann ist eine Wurzelspitzenresektion oder schließlich das Ziehen des Zahnes meist nicht mehr zu umgehen.
  • Wurzelspitzenresektion wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht zum Erfolg führt, kann man eine entzündete Wurzelspitze chirurgisch unter örtlicher Betäubung entfernen. Leider ist auch dieses Verfahren nicht immer erfolgreich.
  • Zahn besteht aus der von außen sichtbaren Zahnkrone und der im Kiefer liegenden Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist vom harten Zahnschmelz bedeckt, der Kern besteht aus dem knochenähnlichen Zahnbein (Dentin). Im Innern des Zahnes liegt das Zahnmark (Pulpa).
  • Zahnbürste das Wichtigste Hilfsmittel zur Mundhygiene neben Zahnseide und Zwischenraumbürsten. Die Art der Zahnpasta dagegen ist ziemlich unwichtig!
  • Zahnersatz kann festsitzender (Kronen und Brücken) oder herausnehmbarer (Prothesen) Ersatz fehlender oder zerstörter Zähne sein. Die Anfertigung geschieht über einen Abdruck im zahntechnischen Labor.
  • Zahnschmerz kann man selten selbst behandeln. Ursache ist meist ein entzündetes oder abgestorbenes Zahnmark oder eine entzündete Zahnfleischtasche.
  • Zahnschmuck Ihrer Zahnarzt kann schmerzfrei und unschädlich Schmucksteine oder echten Goldschmuck auf Ihren Zähnen befestigen.
  • Zahnstein ist verkalkte Plaque und kann nur vom Zahnarzt entfernt werden.
  • Zahntechniker Er fertigt für den Zahnarzt den Zahnersatz nach einem Abdruck an. Der Anteil der Laborkosten an den Gesamtkosten eines Zahnersatzes macht oft deutlich mehr als 50 % aus.

 

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